Termine

Nächste Veranstaltung der Fachgruppe

Montag, 11. Dezember 2017, 18.30 - 20.00h

Veranstaltungsort
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie KJPP, Universität Zürich, Neumünsterallee 3, 8032 Zürich

Non-binäres Geschlecht – ein Leben ausserhalb der Kategorien «Frau» und «Mann»

Wenn Menschen sich in den Kategorien «Mann» oder «Frau» nicht repräsentiert sehen, wird das auch non-binäres Geschlecht oder genderqueer genannt. Unter diesen Menschen gibt es solche, die sich als trans* sehen aber auch solche, die das nicht passend finden. Es gibt solche, die ein Bedürfnis nach Transition auf sozialer, medizinischer und/oder rechtlicher Ebene haben – vergleichbar mit der Transition von trans* Menschen mit einer binären Geschlechtsidentität. Es gibt aber auch solche, die ihren Weg ganz anders beschreiten. In jedem Fall stossen viele von ihnen wohl auf ganz spezifische Herausforderungen, die den trans* Menschen erspart bleiben, die sich innerhalb der Regeln herkömmlicher Zweigeschlechtlichkeit bewegen.

Es referiert
Dr. phil. Chri Hübscher

Nächster Sitzungstermin der Vertiefungsgruppe

Montag, 15. Januar 2018, 18.30 - 20.00h

Veranstaltungsort
Universitätsspital Zürich USZ (wie gewohnt)


Veranstaltungen

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Literaturhinweise

VSAO-Journal

Das Magazin des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte. 4-17. Identität.

mit Originalbeiträgen von Mitgliedern der Fachgruppe Trans* Link

Jenseits der tradierten Axiome

Viele Gesellschaften sind durch eine Geschlechterordnung geprägt, welche nur zwei Kategorien kennt: Mann oder Frau. Multiple Alltagserfahrungen führen dazu, dass dieses binäre Denksystem kaum hinterfragt wird. Gleichwohl suchen zunehmend mehr Personen medizinische Hilfe, da sie
sich dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht zugehörig fühlen.
Dr. med. David Garcia, Leiter Schwerpunkt für Geschlechtervarianz, Universitätsspital Basel

PDF David Garcia

Belastung statt Betreuung

Die Beziehungen von trans* Menschen zum Gesundheitssystem sind hoch belastet. Während ihrer Transition erleben sie medizinisch-psychiatrische Institutionen oft als krank machende Stressoren.
Beginnend mit der psychotherapeutischen Begleitung bis hin zu medizinischen Versorgungsleistungen
und Spitalaufenthalten. Das Gesundheitswesen ist noch immer nicht vorbereitet auf trans* Menschen.
Dr. phil. Myshelle Baeriswyl, Psychologin und Sexualpädagogin

PDF Myshelle Baeriswyl

Georg Thieme Verlag

Geschlechtsinkongruenz und Genderdysphorie bei Kindern und Jugendlichen.

Artikel von Dr. med. Dagmar Pauli, Chefärztin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Mitglied Fachgruppe Trans*:

PDF

PSYCH up2date 2017; 11 (6): 529-543. Georg Thieme Verlag.