Aktuell

Nächste Öffentliche Veranstaltung der Fachgruppe Trans*:

Montag, 23. September 2019 · 18:30–20:00 Uhr

Begleitung und Behandlung von trans* Personen

(mehr Informationen folgen)

Veranstaltungsort:
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie KJPP, Universität Zürich, Neumünsterallee 3, 8032 Zürich

Neuigkeiten

Die «Offene Gruppe» gibt es in der Form wie noch letztes Jahr nicht mehr. Ab sofort sind die «Öffentlichen Veranstaltungen der Fachgruppe Trans*» (ehemals Offene Gruppe) für alle zugänglich. Es finden aktuell modulartig aufgebaut 3 Termine pro Jahr statt.

Die «Vertiefungsgruppe» heisst nun wieder «Fachgruppe Trans*» und ist eine geschlossene Gruppe.

Weitere Termine 2019

9. Dezember 2019: Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen

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Veranstaltungen

Samstag und Sonntag, 7.–8.9.2019

Trans Congress 2019

Congress von TGNS (Transgender Network Switzerland) mit rund 40 Workshops in 3 Sprachen

Veranstaltungsort: Bern Wankdorf

Infos: Website Trans Congress

Freitag, 27. 9.2019, 9:00–17:30 Uhr

Tagung «Alles inklusive?»

Eine Tagung der Fachstelle für Gleichstellung: Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung

Veranstaltungsort: Volkshaus, Zürich

Infos: Website der Stadt Zürich

Donnerstag, 7.11.2019, 13:00-17:00 Uhr

Geschlechtsspezifische Fragestellungen in der modernen Psychiatrie

In drei Fachreferaten widmen sich die Referenten vertieft den unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Bedürfnissen und Fragestellungen, zeigen Unterschiede sowie die Anforderungen auf, die sich daraus im Beratungs- und Behandlungsalltag ergeben und belegen ihre Thesen mit Beispielen aus der Praxis.

Veranstaltungsort: HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Infos: Website psych.ch


Literaturhinweise

VSAO-Journal. Das Magazin des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte. 4-17. Identität.

mit Originalbeiträgen von Mitgliedern der Fachgruppe Trans* Link

Jenseits der tradierten Axiome

Viele Gesellschaften sind durch eine Geschlechterordnung geprägt, welche nur zwei Kategorien kennt: Mann oder Frau. Multiple Alltagserfahrungen führen dazu, dass dieses binäre Denksystem kaum hinterfragt wird. Gleichwohl suchen zunehmend mehr Personen medizinische Hilfe, da sie
sich dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht zugehörig fühlen.
Dr. med. David Garcia, Leiter Schwerpunkt für Geschlechtervarianz, Universitätsspital Basel

PDF David Garcia

Belastung statt Betreuung

Die Beziehungen von trans* Menschen zum Gesundheitssystem sind hoch belastet. Während ihrer Transition erleben sie medizinisch-psychiatrische Institutionen oft als krank machende Stressoren.
Beginnend mit der psychotherapeutischen Begleitung bis hin zu medizinischen Versorgungsleistungen
und Spitalaufenthalten. Das Gesundheitswesen ist noch immer nicht vorbereitet auf trans* Menschen.
Dr. phil. Myshelle Baeriswyl, Psychologin und Sexualpädagogin

PDF Myshelle Baeriswyl

 

Pauli, D. (2017). Geschlechtsinkongruenz und Genderdysphorie bei Kindern und Jugendlichen. PSYCH up2date 2017; 11 (6): 529-543. Georg Thieme Verlag.

Artikel von Dr. med. Dagmar Pauli, Chefärztin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Mitglied Fachgruppe Trans*:

PDF

 

Esther Hutfless & Barbara Zach (Hg.): Queering Psychoanalysis. Psychoanalyse und Queer Theory – Transdisziplinäre Verschränkungen. Wien, Zaglossus, 2017.

Die Psychoanalyse stellt eine wichtige Behandlungsmethode im psychotherapeutischen Feld dar und ist eine einflussreiche Stimme in den kultur- und geisteswissenschaftlichen Diskursen unserer Zeit.
Kritische Auseinandersetzungen, insbesondere ausgehend von feministischen und queeren Theorien, werden von der Psychoanalyse kaum aufgegriffen und es gibt innerhalb der psychoanalytischen Theorie und Praxis wenig Bewusstsein für die in ihr wirkenden patriarchalen und heteronormativen Diskurse. Die Psychoanalyse wird daher in den aktuellen Debatten um Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen meist nicht als adäquater theoretischer Zugang wahrgenommen.
Dieser Sammelband möchte einen produktiven Dialog zwischen Psychoanalyse und queeren Theorien im deutschsprachigen Raum initiieren, die unhinterfragten heteronormativen Paradigmen innerhalb der Psychoanalyse dekonstruieren, aber auch wichtige Impulse für das Aufgreifen psychoanalytischer Ansätze in queeren Theorien liefern.

 

Zeitschrift für Psychiatrie + Neurologie. Schwerpunkt Trans*. 1/2018

Mit Beiträgen der Fachgruppenmitglieder Myshelle Baeriswyl, Dagmar Pauli, Britta von Stumberg, Niklaus Flütsch, Davis Garcia Nunez, Patrick Gross, Udo Rauchfleisch, Alecs Recher, Hannes Rudolph u.a.

Alle Texte als PDF downloadbar unter:

https://www.rosenfluh.ch/psychiatrie-neurologie-2018-01