Aktuell

Letzte Öffentliche Veranstaltung der Fachgruppe Trans* im Jahr 2019:

Montag, 9. Dezember 2019 · 18:30–20:00 Uhr

Genderinkongruenz im Kindes- und Jugendalter

Es werden Fragen der Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsfragen, gendervariantem Verhalten und Geschlechtsdysphorie und deren Familien besprochen. Behandlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Unterschiedliche Herangehensweisen je nach Alter, Leidensdruck und Bedürfnissen der Betroffenen werden vorgestellt.

Referierende:
Dr. med. Dagmar Pauli, Chefärztin, Stv. Ärztliche Direktion, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Universität Zürich, bietet seit mehreren Jahren eine Sprechstunde zu diesem Thema an.
Christian Gredig, Sozialpädagoge, Gründungsmitglied des Vereins Trans-Kinder-Netz, stellt die Perspektive gendervarianter Kinder und ihrer Angehörigen vor.

Veranstaltungsort:
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie KJPP, Universität Zürich, Neumünsterallee 3, 8032 Zürich

Neuigkeiten

Die «Offene Gruppe» gibt es in der Form wie noch letztes Jahr nicht mehr. Ab sofort sind die «Öffentlichen Veranstaltungen der Fachgruppe Trans*» (ehemals Offene Gruppe) für alle zugänglich. Es finden 2019 modulartig aufgebaut 3 Termine statt.

Die «Vertiefungsgruppe» heisst nun wieder «Fachgruppe Trans*» und ist eine geschlossene Gruppe.

Termine 2020 noch offen

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Veranstaltungen

Donnerstag, 7.11.2019, 13:00-17:00 Uhr

Geschlechtsspezifische Fragestellungen in der modernen Psychiatrie

In drei Fachreferaten widmen sich die Referenten vertieft den unterschiedlichen geschlechtsspezifischen Bedürfnissen und Fragestellungen, zeigen Unterschiede sowie die Anforderungen auf, die sich daraus im Beratungs- und Behandlungsalltag ergeben und belegen ihre Thesen mit Beispielen aus der Praxis.

Veranstaltungsort: HSR Hochschule für Technik Rapperswil

Infos: Website psych.ch

Freitag, 17.1.2020, 8:30–17:30 Uhr

Diskriminierung und Gesundheit

Veranstaltung des Schweizer Netzwerks für Diskriminierungsforschung (SNDF)

Veranstaltungsort: CHUV (Centre hospitalier universitaire vaudois), Lausanne

Infos: swiss.discrimination.research@gmail.com

1.10.2019-1.3.2020

«Crazy, Queer, and Lovable – Ovartaci / ICH DU ER SIE XIER: Transidentität»

Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen

Veranstaltungsort: Museum im Lagerhaus, St.Gallen

Infos: museumimlagerhaus.ch


Literaturhinweise

VSAO-Journal. Das Magazin des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte. 4-17. Identität.

mit Originalbeiträgen von Mitgliedern der Fachgruppe Trans* Link

Jenseits der tradierten Axiome

Viele Gesellschaften sind durch eine Geschlechterordnung geprägt, welche nur zwei Kategorien kennt: Mann oder Frau. Multiple Alltagserfahrungen führen dazu, dass dieses binäre Denksystem kaum hinterfragt wird. Gleichwohl suchen zunehmend mehr Personen medizinische Hilfe, da sie
sich dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht zugehörig fühlen.
Dr. med. David Garcia, Leiter Schwerpunkt für Geschlechtervarianz, Universitätsspital Basel

PDF David Garcia

Belastung statt Betreuung

Die Beziehungen von trans* Menschen zum Gesundheitssystem sind hoch belastet. Während ihrer Transition erleben sie medizinisch-psychiatrische Institutionen oft als krank machende Stressoren.
Beginnend mit der psychotherapeutischen Begleitung bis hin zu medizinischen Versorgungsleistungen
und Spitalaufenthalten. Das Gesundheitswesen ist noch immer nicht vorbereitet auf trans* Menschen.
Dr. phil. Myshelle Baeriswyl, Psychologin und Sexualpädagogin

PDF Myshelle Baeriswyl

 

Pauli, D. (2017). Geschlechtsinkongruenz und Genderdysphorie bei Kindern und Jugendlichen. PSYCH up2date 2017; 11 (6): 529-543. Georg Thieme Verlag.

Artikel von Dr. med. Dagmar Pauli, Chefärztin und stellvertretende Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Mitglied Fachgruppe Trans*:

PDF

 

Esther Hutfless & Barbara Zach (Hg.): Queering Psychoanalysis. Psychoanalyse und Queer Theory – Transdisziplinäre Verschränkungen. Wien, Zaglossus, 2017.

Die Psychoanalyse stellt eine wichtige Behandlungsmethode im psychotherapeutischen Feld dar und ist eine einflussreiche Stimme in den kultur- und geisteswissenschaftlichen Diskursen unserer Zeit.
Kritische Auseinandersetzungen, insbesondere ausgehend von feministischen und queeren Theorien, werden von der Psychoanalyse kaum aufgegriffen und es gibt innerhalb der psychoanalytischen Theorie und Praxis wenig Bewusstsein für die in ihr wirkenden patriarchalen und heteronormativen Diskurse. Die Psychoanalyse wird daher in den aktuellen Debatten um Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen meist nicht als adäquater theoretischer Zugang wahrgenommen.
Dieser Sammelband möchte einen produktiven Dialog zwischen Psychoanalyse und queeren Theorien im deutschsprachigen Raum initiieren, die unhinterfragten heteronormativen Paradigmen innerhalb der Psychoanalyse dekonstruieren, aber auch wichtige Impulse für das Aufgreifen psychoanalytischer Ansätze in queeren Theorien liefern.

 

Zeitschrift für Psychiatrie + Neurologie. Schwerpunkt Trans*. 1/2018

Mit Beiträgen der Fachgruppenmitglieder Myshelle Baeriswyl, Dagmar Pauli, Britta von Stumberg, Niklaus Flütsch, Davis Garcia Nunez, Patrick Gross, Udo Rauchfleisch, Alecs Recher, Hannes Rudolph u.a.

Alle Texte als PDF downloadbar unter:

https://www.rosenfluh.ch/psychiatrie-neurologie-2018-01